Volltextsuche:        
   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z   #   

 

   

Jesus

 
       
  Begründer des Christentums, der in der römischen Provinz Syrien gelebt haben soll. Er wurde zur Zeit des Kaisers Tiberius hingerichtet. Seine Anhänger (Christen) sehen ihn als Sohn Gottes, als den Messias, der sie durch sein Leben und Sterben von der Erbsünde befreit hat, die Adam und Eva im Paradies begangen haben sollen. Drei Tage nach seinem Tod soll er von den Toten wieder auferstanden sein. Damit habe er für sich und seine Anhänger den Tod besiegt. Das Leben und die Lehren Jesu werden in den vier Evangelien des Neuen Testaments (Teil der Bibel) beschrieben. Die Hauptlehre des Christentums ist die Nächstenliebe. Die zwei existierenden Originale dieser Evangelien eines befindet sich im Vatikan in Rom, das andere im Britischen Museum in London stammen aus dem 4. Jahrhundert nach Christus. Genaue Fakten über den historischen Jesus gibt es nicht, da außer den Evangelien so gut wie gar nichts Schriftliches über ihn existiert. Man weiß aber, daß er nicht aus Nazareth stammen konnte, da es um seine Zeit diesen Ort noch gar nicht gab. Einige Forscher vertreten deshalb die These, daß Jesus ein Nazoräer war. Die Nazoräer waren eine jüdische Sekte, wie etwa die im Neuen Testament häufig erwähnten Pharisäer. Einer anderen Theorie zufolge war er Mitglied der Essener. In den Jahrhunderten nach dem Tode Jesu hat sich das Christentum in viele Untergruppen gespalten.

Über sein Leben wissen wir wenig Zuverlässiges. Einige außerchristliche Quellen erwähnen J. (z. B. Josephus, Tacitus und der Talmud), berichten aber keine Einzelheiten. Daß er gelebt hat, wird allerdings heute von niemandem mehr ernstlich bestritten. Einzige Zeugnisse vom Wirken Jesu sind die Evangelien, ganz besonders die ersten drei, die >Synoptikernormale< Zeugung voraus). Aus der Kindheit und Jugend J. ist uns wenig bekannt. Das Todesurteil muß in den Jahren 266 vollstreckt worden sein. Über diesen offenen zeitlichen Rahmen hinaus können wir festhalten: J. war Jude; er stammte aus Nazareth (Mk 1,24; 10,47), hatte mehrere Geschwister (Mk 3,1ff.; 1 Kor 15,9) und wurde von Johannes getauft (Mk 1,9-11 parr). Er zog umher, predigte und heilte, sammelte Anhänger um sich. Er kümmerte sich um die Schwachen, setzte sich für Ausgestoßene ein, kritisierte das Verhalten der Etablierten, der Pharisäer und Sadduzäer. In seinen Taten und Predigten kündigte er das Reich Gottes an. Dafür litt er und starb den ruchlosen Tod eines Verbrechers. Auf Betreiben des Ho• hen Rates wurde er durch Pontius Pilatus zum Tod am Kreuz verurteilt, nach römischem Recht eine qualvolle Todesart für Kriminelle und Sklaven. 3. Wenig später ist er den aus Angst geflohenen Jüngern erschienen und hat sie zu Aposteln gemacht, die ihn als den auferstandenen Herrn verehrten und verkündigten. Christus; Evangelium; Jude; Reich Gottes
 
 

 

 

 
 
Diese Seite als Bookmark speichern :
 
 

 

 

 
 
<< vorhergehender Begriff
 
nächster Begriff >>
Jesuitenorden
 
Jesus Christus
 
     

 

Weitere Begriffe : Passah | Sensitiver | Hubbard, Lafayette Ronald
 
Lexikon Esoterik |  Impressum |  Rechtliche Hinweise |  Datenschutzbestimmungen |  Lexikon Religion
Copyright © 2010 Lexikon der Esoterik & Religion. All rights reserved.