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Ullmann, Montague

 
       
  Ullmann, Montague (geb. 1916), amerikanischer Psychiater, der sich für die Parapsychologie zu interessieren begann und schließlich mit Stanley Krippner zusammen das Maimonides-Traumlabor in New York aufbaute, wo er sich jahrelang mit der klinischen Untersuchung von telepathischen Träumen sowie der Traumdeutung in der Psychotherapie beschäftigte. Er ist Autor des Buches Behavioral Changes in Patients after Strokes und hat zusammen mit Dr. Krippner und Alan Vaughan das Buch Traumtelepathie (1977) verfaßt.

Der New Yorker Psychiater Montague Ullmann entdeckte, dass man Botschaften und Bilder an Träumende senden kann. Ihm war aufgefallen, dass Patienten in seiner Praxis erzählten, sie hätten von ihm geträumt. Und sie berichteten aus Ullmanns Leben Dinge, die sie gar nicht wissen konnten. Ullmann beschloss, mit Kollegen dieses Phänomen zu untersuchen. Er vermutete telepathische Traumbotschaften. Er schloss die Versuchspersonen an einen Elektroenzephalografen (Gerät zur Messung der Hirnströme) an und wartete, bis die schlafenden Patienten in die Traumphase kamen, die so genannte REM Phase (Rapid Eye Movements), während der ruckartige Bewegungen der Augäpfel verraten, dass der Patient gerade träumt. Der »sendende« Wissenschaftler zog nun ein Bild aus einem Umschlag und konzentrierte sich voll darauf. Am Morgen wurden die Schläfer nach ihren Träumen befragt. Das Ergebnis war verblüffend. Es wurde offensichtlich, dass Träume telepathisch beeinflusst werden können.
Die Bilder waren in der Abteilung für Psychiatrie am Maimonides Medical Centre in einem Traumlabor von Fachleuten, Psychiatern, Psychologen und Parapsychologen ausgewählt worden. Und zehn Versuchspersonen, die eine positive Haltung zu –p PSI hatten, stellten sich zur Verfügung. Einige Ergebnisse waren unbefriedigend. Doch die meisten Versuche erbrachten positive Ergebnisse.
Ein Sendender konzentrierte sich beispielsweise auf eine Reproduktion des Gemäldes »Geheimnisvolle Nacht« von Millard Sheets, es zeigt eine Gruppe von Frauen, die zwischen blaugrünen Bäumen ein offensichtlich esoterisches Ritual vollziehen. Die am Morgen befragte Versuchsperson schilderte mehrere Träume:
»Bin in einer Gruppe von Menschen ..., nehme an etwas teil.« »Viele Berge und Bäume ...«. »Ich habe immer wieder blau gesehen ...«. »Eine Art Stammesritual im Dschungel.« An das Gemälde »Das Innere der Synagoge« erinnerte sich ein Träumer: »Ein Eindruck wie von einer Schule ... irgendwas mit einer Synagoge«. Bei einem Experiment, bei dem sich Ullmann selbst als Sender betätigte, schweifte er während der Konzentrationsphase in Gedanken zu dem Buch »Spartakus« ab. Die Versuchsperson sagte nach dem Aufwachen, sie habe von dem Film »Spartakus« geträumt.
 
 

 

 

 
 
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