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Kornfeldkreise

 
       
  Sie erscheinen wie durch Geisterhände geschaffen meist über Nacht und faszinieren durch ihre eigenartige Schönheit: Kreise, Figuren oder Piktogramme in Kornfeldern. Seit 1980 beschäftigt dieses Phänomen die Welt und gibt immer wieder neue Rätsel auf. Skeptiker verweisen auf ein paar Witzbolde, die die geheimnisvollen Muster selbst hergestellt haben. Doch Wissenschaftler aus aller Welt haben die geheimnisvollen Zeichen untersucht mit dem Ergebnis: Kornfeldkreise existieren, sie entstehen immer wieder neu und, wir wissen nicht warum. Ihre wissenschaftliche Erforschung begann 1980 am »White Horse Hill« nahe Westbury in der englischen Grafschaft Wiltshire. Nach Abwägung aller Tatsachen einigten sich die Wissenschaftler darauf, dass es sich bei den Kornkreisen um Auswirkungen eines neuartigen Wetterphänomens handele. Sie berücksichtigten dabei nicht, dass es schon im 16. und 17. Jahrhundert Berichte über geometrische Zeichen im Korn gab. Im Jahr 1678 wurde in Hertfordshire einer der größten Kreise von kirchlichen Stellen untersucht. Damals erschien es den Untersuchenden als offensichtlich, dass es sich nur um ein Werk des Teufels handeln könne.
Obwohl in der ganzen Welt Kornkreise entdeckt wurden, konzentriert sich doch die überwiegende Mehrheit auf Südengland. Anfang der 90er Jahre veränderten sich die geometrischen Formen mehr und mehr. Allein 1990 wurden mehr als tausend dieser Phänomene entdeckt. Auch die Vielfalt der Formen nahm zu. Außer Kreisen, die sich nach genauem Ausmessen als Ellipsen herausstellten, fanden sich Rechtecke, Karos, hantelförmige Formen und sogar ein hakenkreuzähnliches Gebilde.
Immer mehr Wissenschaftler neigen zu der Annahme, dass starke Energiefelder für die Kreise verantwortlich sind. Wünschelrutengänger bestätigten, dass im Umfeld der Kreise starke Energiefelder vorherrschen. Das würde auch erklären, warum die Halme nicht abknicken, sondern spiralförmig nach unten gedrückt werden und am Boden waagrecht weiterwachsen. Andere Forscher weisen auf historische Bauten in unmittelbarer Nähe hin. Archäologen berichten, dass in der Nähe einiger dieser Kreise Fotoapparate und andere Instrumente verrückt spielen. Es gibt eine Reihe von Menschen, die das Entstehen der Phänomene miterlebt haben wollen. So beobachtete Roy Lucas aus Yatesbury, Wiltshire, am frühen Morgen des 16. Juni 1988 eine schmale »Rauchwolke«, die sich dreimal über einem Weizenfeld bildete und wieder auflöste. Es herrschte vollkommene Windstille. Als er in das Kornfeld eilte, fand er drei Kreise vor. Ähnliche Begebenheiten werden häufig geschildert. Oft scheinen die Phänomene mit den Forschern Katz und Maus zu spielen. So geschehen 1989 bei der Operation »Krähe«: Hunderte von Wissenschaftlern und ihre Helfer lagen mit gezückten Kameras um ein Gebiet herum auf der Lauer, in dem ein neuer Kornkreis erwartet wurde. Nichts passierte. Erst nach Beendigung des Experiments, als die Forscher gerade nach Hause gegangen waren, tauchten in dem Feld neue Formationen auf. Auch im Frühsommer 1990 gelang es einer Gruppe von Meteorologen, die mit komplizierten Geräten die Entstehung der Kreise mitverfolgen wollten, nicht. Die Kreise formten sich einige hundert Meter entfernt, gerade außerhalb der Sichtweite der Wissenschaftler.
Sehr oft berichten Zeugen von akustischen Begleiterscheinungen bei der Formung von Kornkreisen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, die dem Geheimnis auf die Spur kommen wollte, schilderte einen Vorgang im Juni 1989 bei Cheesefoot Head: »Es war ein Sonnensturm gemeldet worden. Eine gute Voraussetzung zum Entstehen von Kornkreisen. Wir gingen in die Felder und hörten nach 20 Minuten ein eigenartiges Trillergeräusch. Es war ein intensives, aber nicht lautes, surrendes Geräusch. Colin Andrews erinnerte sich sofort, dass er dieses Geräusch in der Nähe von Getreidekreisen bei Kimpton in Hampshire für kurze Zeit gehört habe. Er meinte, es sei das Geräusch, das von den Elektroden eines Lichtbogens ausgeht, kurz bevor sich der Bogen schließt. Wir konnten nicht erkennen, ob das Geräusch eine oder mehrere Quellen hatte. Als das Trillern in unmittelbare Nähe kam, wurde es stärker, und es schien hypnotische Wirkung zu haben. Einige von uns standen auf und gingen auf den Rand des alten Kreises zu. Niemand schien Angst zu haben. Ich rief einfach: ,Kannst du für uns bitte einen Kreis machen?’ Ich weiß, das war albern. Aber am nächsten Morgen wurde dort, wohin das Geräusch verschwunden war, ein neuer umringter Kreis gefunden, den es am Abend noch nicht gegeben hatte.. Die Tonbandaufnahme dieser Nacht wurde an der Universität von Sussex
ausgewertet. Das Geräusch konnte nicht identifiziert werden. Es war jedenfalls kein Insektengeräusch. Seine höchste Frequenz lag bei 5,2 Kilohertz. Es gibt auch Berichte über UFOs, die an der Gestaltung der Kornkreise mitgewirkt haben sollen. Aber alle Meldungen von geheimnisvollen grünen Lichtern, die über den Getreidefeldern schwebten, haben sich als falsch erwiesen.
Nur ein Fall, der in Uruguay passierte, bleibt unerklärlich. Am 18. Februar 1977 trieb ein Farmer mit seinen Angestellten die Viehherde auf die Felder. Plötzlich setzte der Generator aus, der morgens um vier für Licht sorgen sollte. Dann senkte sich ein rotierendes Luftfahrzeug in orangefarbenem Licht auf das Farmland. Kühe und Hunde liefen davon, nur »Topo«, ein großer Wachhund, rannte auf das »Ding« zu, erstarrte plötzlich und jaulte vor Schmerzen. Der Farmer spürte einen Hitzestrom und ein starkes Hautkribbeln. Er war gelähmt und konnte sich nicht bewegen. Als das Phänomen verschwunden war, konnte sich der Bauer wieder bewegen, und der Generator sprang wieder an. Aber alle Lichtleitungen waren durchgebrannt. Als der Schock nachließ, näherten sich der Farmer und seine Arbeiter der Stelle, über der das Flugobjekt geschwebt war. Sie fanden einen klassischen Kornfeldkreis von elf Metern Durchmesser. Der Farmer bekam einen schweren Hautausschlag, der mehrere Tage anhielt. Der tapfere Haushund war tot. Eine Autopsie ergab, dass das Tier von einer starken elektromagnetischen Kraft, die einen hohen Energiestrom erzeugte hatte, praktisch von innen gekocht worden war. Die Authentizität des Berichtes wurde von Wissenschaftlern untersucht und bestätigt.
 
 

 

 

 
 
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