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Es gibt keinen gerechten Gott

 
       
  Roosevelts Buch stimmt völlig mit Weishaupts Anordnungen überein, daß die Ordensoberen der Illuminaten »als die perfektesten und erleuchtesten Menschen anzusehen sind; sie dürfen Zweifel an ihrer Unfehlbarkeit nicht einmal dulden«.
Der Titel dieses Buches ist ebenfalls interessant, denn auch er stützt sich auf die Lehren Weishaupts. Weishaupt verfügte, daß alle Künste, Wissenschaften und Religionen abzuschaffen und durch die »sozialistische Wissenschaft des Regierens« zu ersetzen seien, wie er sie selbst lehre und die die einzig wahre Wissenschaft sei. Weishaupt hatte ferner gesagt, daß diese Wissenschaft im Naturgesetz verankert sein müsse.
In seinem Buch beschreibt Roosevelt die Pläne der Illuminaten für die Organisierung der Menschheit unter der Kontrolle derer, die wie er selbst, »erleuchtet« sind. Er erläutert, wie die Verfassung, die er mit einem »leckgeschlagenen Boot« vergleicht, »das hastig zusammengezimmert wurde, als wir die britische Flagge verließen«, aufgeweicht und dann zerstört werden soll.
Er bekundet seine Verachtung für den Schöpfer durch die Erklärung, daß »es keinen gerechten Gott gibt, der die Erdendinge richtet; wenn es einen Gott gibt, dann ist er ein bösartiges und rachsüchtiges Wesen, der uns zum Leiden erschaffen hat«.
Wie sehr sich spätere Roosevelt-Generationen der Pläne für die Schaffung einer »neuen Weltordnung« bewußt waren, wird durch die folgende Passage aus dem Buch »Roosevelt, the Story of Friendship« (Roosevelt, die Geschichte einer Freundschaft) von Owen Wister, erschienen bei McMillan, 1930, deutlich. Sie gibt eine Unterhaltung wieder, die in den späten neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts stattfand:
»Wie lange geben Sie der Regierung in Washington noch? fragte ich (Teddy) Roosevelt und (Ca-bot) Lodge beim Essen.
Die beiden Studenten, Schriftsteller und Gestalter der Geschichte, als solche wohlvertraut mit den Ursachen, die zum Niedergang von Weltreichen, Königreichen und Republiken geführt haben, verstummten ei-> nen Augenblick lang. Dann sagte einer von Ihnen: Ungefähr fünfzig Jahre.
Wer von beiden diese Grenze setzte, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich aber, daß der andere ihm nicht widersprach.«
 
 

 

 

 
 
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